Brustvergrößerung: Implantate oder Eigenfett — was ist besser?
Implantatmaterialien, Schnittführungen, Erholungszeit — fundiert erklärt von einem Double Board Certified Plastic Surgeon.
Überblick
Die Brustvergrößerung (Augmentationsmammaplastik) ist der weltweit häufigste ästhetische Eingriff. In Deutschland werden jährlich über 20.000 Augmentationen durchgeführt. Zwei Hauptmethoden stehen zur Verfügung: Silikonimplantate — gefüllt mit hochvernetztem Kohäsivgel — und Eigenfetttransfer (Lipofilling). Die richtige Wahl zwischen Implantaten und Eigenfett hängt von Ausgangssituation, Wunschgröße und persönlichen Präferenzen ab.
Das Verfahren
Bei Silikonimplantaten wird das Implantat — runde Implantate oder anatomische Teardrop-Implantate — über einen Schnitt in der Unterbrustfalte, am Warzenhof oder in der Achselhöhle eingebracht. Die Wahl zwischen runden Implantaten und Teardrop-Form beeinflusst das Ergebnis erheblich. Jeder Eingriff trägt ein Risiko: Kapselfibrose, Asymmetrie oder Implantatwechsel sind seltene, aber reale Komplikationen — ein erfahrener Facharzt minimiert diese. Beim Eigenfetttransfer wird Fett per Liposuktion entnommen, aufbereitet und in die Brust injiziert. Die Methode erlaubt moderate Größensteigerungen und vermeidet Fremdmaterial.
Ihre Vorteile
Für wen ist diese Behandlung geeignet?
Frauen ab 18 Jahren (bei Implantaten ab 18, bei Eigenfett ab Volljährigkeit) mit abgeschlossenem Brustwachstum, stabilen Gewichtsverhältnissen und realistischen Erwartungen. Rauchen muss mindestens 4 Wochen vor und nach dem Eingriff eingestellt werden.
Häufige Fragen
Wie lange halten Brustimplantate?
Moderne Kohäsivgel-Implantate haben keine definierte Lebensdauer. Hersteller geben lebenslange Garantien auf Risse — prophylaktische Wechsel ohne medizinischen Grund sind nicht notwendig.
Kann ich nach dem Eingriff stillen?
In den meisten Fällen ja, insbesondere bei Schnittführung in der Unterbrustfalte. Ihr Chirurg berücksichtigt Ihren Kinderwunsch bei der Planung.
Werden Brustimplantate von der Kasse bezahlt?
Nein. Die ästhetische Brustvergrößerung ist eine Privatleistung. Ausnahmen bestehen nach Mastektomien im Rahmen der Krebsbehandlung.
Wie viel kostet eine Brustvergrößerung?
In spezialisierten Facharztpraxen beginnen die Kosten für eine Brustvergrößerung mit Implantaten bei ca. 6.500 €. Der Preis variiert je nach Implantattyp, Größe und OP-Technik.
Welche Komplikationen können nach einer Brust-OP auftreten?
Zu den möglichen Risiken gehören Kapselfibrose (Verhärtung um das Implantat), Asymmetrien, Sensibilitätsveränderungen und selten Wundheilungsstörungen. Ein erfahrener Facharzt und regelmäßige Nachsorge minimieren diese Risiken.
Wissenschaftliche Referenz
Spear SL, Parikh PM, Goldstein JA. History of breast implants and the food and drug administration. Clin Plast Surg. 2009;36(1):15-21.
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